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„Mérite jeunesse“ für 92 Jugendliche
- Artikel vom:
- 26.02.2010
- Quelle:
- Tageblatt
- Thema:
- divers
Article Content
Sie stellten sich in den Dienst der Allgemeinheit, schnupperten Abenteuerluft, entdeckten neue Talente oder sammelten in den letzten sechs, zwölf oder 18 Monaten neue Erfahrungen.
Am Dienstag erhielten im Festsaal des Athenäums 92 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 25 Jahren den „Mérite jeunesse“ aus den Händen von Großherzog Jean und Prinz Guillaume.
LUXEMBURG
Der „Mérite jeunesse“ ist keine Jugendorganisation, sondern ein gezieltes Förderprogramm, das sich an Gruppen, Schulen und Vereine richtet. Dabei sollen die Jugendlichen neue Erfahrungen machen, ihre Chancen nutzen, sich überwinden und am eigenen Erfolg wachsen. Er soll den Jugendlichen ein weltoffenes Bild unserer Gesellschaft vermitteln und zu einer solidarischen Gemeinschaft beitragen. Jeder Teilnehmer kann dazu an Aktivitäten teilnehmen, die auf seine physischen und mentalen Möglichkeiten Rücksicht nehmen. Je nach Ausdauer und Alter können verschiedene Abzeichen erreicht werden.
Sechs Millionen Jugendliche
Wer sich während sechs Monaten engagiert, erhält das Bronze-Abzeichen, ein Jahr bedeutet Silber. Wer ganze 18 Monate durchhält, wird mit dem Gold-Status belohnt. Die Bewertung der gesamten Projekt-Laufzeit erfolgt durch Erwachsene aus dem Umfeld des Anwärters.
„Selbstdisziplin und Ausdauer sind unabdingbar, um die Herausforderung zu bestehen“, so Prinz Guillaume in seiner Rede an die Jugendlichen. Er freue sich besonders über die rege Teilnahme, gab er zu verstehen. Mit Großherzog Jean, dem Schirmherrn der Organisation, engagiert er sich seit vielen Jahren beim „Mérite jeunesse“. Über sechs Millionen Jugendliche haben in den vergangenen 50 Jahren weltweit an dem Förderprogramm teilgenommen. Auf Initiative des „Service national de la jeunesse“ und des Verwaltungsrates des „Mérite jeunesse“ wurde 2006 der nationale „Prix du Mérite jeunesse, Luxembourg“ ins Leben gerufen.
In diesem Jahr ging dieser an die Aktion „Roulot’ographe“. Die sechs Jugendlichen investierten in einen alten Wohnwagen, bauten ihn zu einer Camera Obscura um und tourten durchs Großherzogtum. „Sie erreichten damit viele Jugendliche und förderten auf diese Weise neue Talente“, so die Begründung der Jury.
asc
